Jahreshauptversammlung der Kernstadt

Am Freitag, 25. Januar 2019, fand die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Rotenburg an der Fulda im Sitzungssaal des Rotenburger Rathauses statt. Neben den Jahresrückblicken der Verantwortlichen der Rotenburger Wehr und den Grußworten der Gäste standen einige Ehrungen und Beförderungen auf dem Plan

 

Verein:

 

Vorsitzende Carsten Zabel begrüßte alle Gäste und Ehrengäste, unter denen sich neben den Vertretern der städtischen Gremien auch Kreisverbandvorsitzender Thomas Specht befand. In seinem Jahresbericht lies Zabel die Vereinsveranstaltungen 2018 nochmals Revue passieren und gab einen Ausblick für die Aktivitäten im Jahr 2019. Der Feuerwehrverein wird sich weiterhin bei Veranstaltungen wie dem Heimat und Strandfest und den After Work Partys beteiligen.  Es sei außerdem geplant, beim erstmals in Rotenburg geplanten Red Castle Run zu unterstützen, so Zabel.
Wasserspiele beim Kreisfeuerwehrverbandstag

Beim Gemeindefeuerwehtag mit Kreisfeuerwehrverbandstag in Rohrbach wird die Feuerwehr Rotenburg am 31.Mai 2019 seine Wasserspiele vorführen und damit auch über die Stadtgrenzen hinaus präsent sein.  

 

Jahresberichte und Grußworte

 

Alters- und Ehrenabteilung

Der Vorsitzende Egon Heupel berichtete über die Aktivitäten des letzten Jahres.
Neben den Weihnachtsfeiern auf Kreis- und Stadtebene nahmen einige der 10 Senioren an den Fahrten der Feuerwehrsenioren teil. In 2019 sind ebenfalls wieder Tages- und Mehrtagesfahrten geplant.

 

Wehrführung

 

Über eine stabile Personalsituation, hat Wehrführer Dirk Riemenschneider in seinem Jahresbericht der Einsatzabteilung mit 73 Einsatzkräften berichtet. Trotz alters- und berufsbedingter Verluste konnten 5 neue Kameraden hinzugewonnen werden. Leider hat sich hierbei Tagesalarmbereitschaft nicht verbessert sondern mit einer Einsatzkraft weniger sogar verschlechtert. Die Einsatzstatistik weist 165 Einsätze mit gesamt 2301 Personalstunden, was eine Mehrbelastung von 52,08%  ist, aus. Von den 164 Einsätzen im Jahr 2018 entfielen 50 Einsätze auf Brände, 90 Hilfeleistungseinsätze und 24 sonstige Dienste (wie z. B. Brandsicherheitswachdienst). Weiterhin berichtet Riemenschneider, dass in 2018 die Markterkundung und die Ausschreibungsvorbereitung für die notwendigen neuen Fahrzeuge durchgeführt wurden. Für das 29 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug soll ein Hilfeleistungslöschfahrzeug und für den 17 Jahr alten Einsatzleitwagen ein neues Modell mit aktueller Technik beschafft werden.  

Wie auch in den letzten Jahren wies Riemenschneider auf den sehr hohen Verwaltungsaufwand hin, der kaum noch durch die ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu schaffen ist.  Er appellierte an die Politik, hier eine Unterstützung für die ehrenamtlichen Einsatzkräfte zu schaffen.

 

Berichte der stellvertretenden Wehrführer

 

Dennis Weix erläuterte den Bereich Technik, den er nach der Wahl im vergangenen Jahr verwaltet.
Hier wurden 2.161 Personalstunden ehrenamtlich für die Wartung, Instandhaltung, Prüfung und Reparatur von Geräten aufgebracht. Hinzu kommen noch unzählige Stunden Planungen der  Beschaffung von Ausrüstung und Fahrzeugen. Besonders die Einsatzstellenhygiene war ein Schwerpunkt im vergangenen Jahr. Hier wurde ein Konzept erarbeitet und die notwendige Ausrüstung beschafft.

Daniel Weix, verantwortlich für die Ausbildung, berichtete über die 47 Übungsabende mit 4509 Stunden Standortausbildung. Dazu kommen noch 49 Lehrgänge auf Kreis- und Landesebene mit 1.272 Stunden. Somit wurden in Rotenburg über fünfeinhalbtausend Ausbildungsstunden absolviert. 

 

Jugendfeuerwehr und Löschzwerge:

 

Die Jugendfeuerwehrwarte und die Betreuer der Löschzwerge berichteten über Ihre Aktivitäten aus dem vergangen Jahr. Besonders der Gewinn der Kreismeisterschaft und ein hervorragender Mittelfeldplatz bei den Hessenmeisterschaften sowie der Erwerb der Leistungsspange stellte die Leistungsfähigkeit der Rotenburger Jugendfeuerwehr heraus. Mit insgesamt 46 Mitgliedern sind die beiden Jugendgruppen ein fester Bestandteil der Feuerwehrarbeit und dass diese sich lohnt, zeigen die Zahlen. So konnten seit dem 14 jährigen Bestehen der Löschzwerge 35 Kinder in die Jugendfeuerwehr und davon bereits 7! in die „Einsatzabteilung“ übernommen werden! Derzeit gibt es in Rotenburg 18 Zwerge und 28 Jugendlichen in der Jugendfeuerwehr. Neben den rund 2000 Stunden für die allgemeine Jugendarbeit gab es auch im Jahr 2018 einige Highlights: Bei der Jugendfeuerwehr wurde ein Berufsfeuerwehrwochenende und ein Zeltlager am Stausee Hohenwarte mit einer Wikingerfahrt durchgeführt. Außerdem wurde die Jugendflamme in allen Stufen erreicht!  Die Löschzwerge besuchten das Musical Feuerwehrman Sam rettet den Zirkus und legten zum ersten Mal die „Tatze“, eine Auszeichnung für Leistungen in der Kinderfeuerwehr, ab.

 

 

 

Bürgermeister:

In seinen Grußworten erläuterte der Bürgermeister die Anschaffungen zu den neuen Fahrzeugen und der notwendigen Ausrüstung. Eine Wehr kann nur funktionieren, wenn die Mannschaft dahinter steht und durch die Verwaltung die notwendige Ausrüstung und Einrichtung zur Verfügung gestellt wird, erklärte Grunwald und bedankte sich besonders bei den Einsatzkräften für die erbrachten Leistungen. Er sagte der Wehrführung zu, zu prüfen in wie weit die Verwaltungsarbeit in der interkommunalen Zusammenarbeit gebündelt und dadurch die Arbeit aller Feuerwehren bei den dort teilnehmenden Städten und Gemeinden verbessert werden kann.

 

Stadtbrandinspektor:

 

Jörg Fleischhut danke in seinem Bericht den Kameraden der Einsatzabteilung, den Jugendwarten und den Betreuern der Löschzwerge.  Dass dieses Jahr wieder ein außergewöhnliche war zeigten die Vielzahl an Einsätzen und Veranstaltungen. Neben dem Spatenstich und der Grundsteinlegung für den Neubau waren die Ersatzbeschaffungen der Fahrzeuge ein wichtiges Thema. Das die Feuerwehr Rotenburg gut aufgestellt ist, zeigte das souveräne abarbeiten der vielen unterschiedlichen Einsätze, welche durch die gute Ausbildung und Übungsbereitschaft fachmännisch abgearbeitet wurden.

 

 

Ehrungen/Beförderungen:

 

Nachdem von Landkreisebene keine Gäste anwesend sein konnten, übernahm Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzender Thomas Specht die Grußworte und lobte ebenfalls die Arbeit der Rotenburger Wehr. Besonders ging er auf die tollen Leistungen der Jugendfeuerwehr und der Löschzwerge ein. Im Anschluss konnte Specht die verdienten Mitglieder des Vereins ehren:

 

Ehrennadel 25. Jahre Mitgliedschaft:     Maik Pfaffenbach

                                                               Günther Ermel

                                                               Thorsten de Weerd
 

Ehrenndel 40. Jahre Mitgliedschaft        Dirk Riemenschneider
Michael Schär

Ehrennadel 70 Jahre Mitgliedschaft:      Margit Sangmeister

Beförderungen:

Feuerwehrmann-Anwärter                   Leon Gonnermann

                                                            Tom Schwägerl

                                                            Julian Seil

Feuerwehrfrau                                    Nadine Schuhmann

Feuerwehrmann:                                Luis Beisheim

                                                           Thomas Conradi

                                                           Marius Heupel

                                                           Niels Holstein

                                                          Stefan Hubenthal

                                                          Johannes Jäger

                                                          Waldemar Sukkau

                                                          Nils Trappmann

Oberfeuerwehrmann                          Felix Schuchhardt

Hauptfeuerwehrmann:                       Florian Heupel

                                                            Nico Listing

Oberlöschmeister                              Patrik Helis

Hauptlöschmeister                            Markus Harms

Brandmeister:                                   Niklas Kern

Oberbrandmeister:                            Michael Götzner

                                                          Stefan Künzl

                                                          Dennis Weix

Die drei Neuen! 
Julian Seil, Leon Gonnermann und Tom Schwägerl 
erhalten von Bürgermeister Grunwald die Aufnahmeurkunden.

Ansprechpartner

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Verein
Tino Knierim-Prinz
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